Verflogen vielmehr seitdem ich mit meinen Füßen wieder deutschen Boden betreten habe! Mit rießigen Gepäckmengen beladen, schloss sich mir Dank der Unaufmerksamkeit oder sagen wir lieber der Nachsichtigkeit verbunden mit verständnisvoller Hilfsbreitschaft der Stuardessen, tatsächlich die Möglichkeit das Unmögliche wahr zu machen und mit drei schwer beladenen Handgepäcktaschen von einem elitären Überraschungskomitee in Empfang genommen zu werde.
Seitdem ist nun wie gesagt fast ein ganzer Monat vergangen
-ein Monat um die ersten wichtigen Dinge zu regeln
-ein Monat indem ich nach drei Tagen wieder in die schöne Hansestadt gezogen bin/ziehen musste
-ein Monat mit großer Segeltour, Unibewerbungen, Wgsuche, et certera
-ein Monat um wieder in der westlichen Kultur anzukommen
-ein Monat um in meine alten Gepflogenheiten zurückzukehren (oder eben auch nicht)
-ein Monat um mich einzugewöhnen in ein Leben, dass meine letzten 20Jahre gezeichnet hat
-ein Monat mich mit ‚leise’, ‚Ordnung’, ‚offentsichliche Organisation’, ‚Leere Straßen’, ‚unfreundlichen Gesichtern’, ‚Egoismus’ und und und .... abzufinden
Da wir nunja nicht zu pathetisch werden wollen...’desolat’ sich nicht in meinem Wortschatz befindet und das Glas ja immer halb voll ist...wenden wir uns doch nocheinmal Indien zu – meinem sechs monatigen Zuhause :)
Viele Dinge, große wie kleine, wollte ich erwähnen hier auf meinen ganz privaten;) Seiten: Doch unerklärlicherweiße (denn ich weiß auch nicht, wie die Zeit einfach so dahinverfliegen konnte) ist nicht nur mein halbes Jahr Auslandsaufenthalt vorbei, sondern auch mein Blog bald Geschichte und soooo vieles immer noch nicht zu Papier gebracht – darum werdet Ihr nur noch oral erfahren können, wieso Inder so komisch beim Ja/Nein-Sagen mit den Köpfen wackeln (was mir das hier für Probleme einbrachte), wie sehr ich die brutalen Gewaltvideos bei Langstreckenbussen immer versuchte zu vermeiden bzw was so in Bollywood abgeht, mein Lieblingsessen, wie ich zu Ziegenhirncurry kam, wie es ist die meiste Zeit Barfuß zu gehen und mit Händen zu essen, dem Trip nach Chennai und Pondicherry sowie Aureville nicht zu vergessen und und und ....ja genau Hampi – einen meiner absoluten Lieblingsorte, der mir an meinem letzten Wochenende sämtliches bescherrte, dass Indien für mich ausgemacht hat. Eine unglaublich bereicherne Erfahrung zusammengeballt auf 2 Tage, der perfekte Abschluss zum Abschied – Indien pur!!!
Reden ist silber und Schweigen ist...
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