Fertig eingepackt befinde ich mich gerade in meinem Nest – das sogar dopplet und dreifach! Das Moskitonetz fachmännisch um mein Bett herum gestopft, habe ich ich nun endlich Ruhe vor diesen Biesterb; trotz Antimückencreme, Antimückenräucherstäbchen, nicht zu vergessen die Gekos, haben sie mich doch alle mal wieder erneut heimgesucht.
Das Bett befindet sich in meinem Zimmer, jaaa :). Das Zimmer auf meinem Hausboot – zumindest für 24Std.en :). Nach eine Tag Sightseeing in Fort Cochin, einer Insel bzw. eigentl erstreckt sich Cochin über mehrere Inseln, aber dies hier ist der älteste Teil (wunderbarem Frühstück über dem Meer,
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Besuch der chinesischen Fischernetze, gefolgt von der St. Francis Kirche (Begräbnisstätte von Vasco da Gama, allerdings nur die ersten 14 Jahr + erste und älteste europ.e Kirche Indiens), einer geschlossenen Synagoge und einem ebenso geschlossenen ‚Dutch palace’) fuhren wit heute morgen nach Allepey mit festem Entschluss die daraufdolgenden 24 Stunden auf einem Böötchen zu verweilen – gesagt, getan!
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Eine absolut herrliche Landschaft mit kleinen Kanälen bis größeren Seenplatten erwartete uns. Ruhe, nur durchbrochen von zirrpenden Lauten, Vogelrufen und Entengeschnatter & ähh ja, später dem Gesumme der Mücken. – Aber was ich ausdrücken wollte: absolute Ruhe in diesem Wasserreich, dass von Inseln mit Reisfeldern und Häusern aufgefädelt wie Perlen an einzelnen Schnüren, die wie eine Bodüre dieser Felder eingefasst waren. Bunte Perlen an der Waterkant! Von sonnengelb über hibiskusrot bis oceanblau und plamgrün. Ebenso farbenprächtig blitzen einige dunkelbraune Teints unter einfachen, aber in allen vorstellbaren Formen gemusterten bedruckten Saree’s hervor.
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Gegen späten Nachmittag kamen die Kinder hinzu; angefahren mit ihren Schulbussen, den Kanalfähren, hatten sie sich auf den Heimweg gemacht. Männer, alte und junge, vollendeten das idyllische Bild. Arbeitend auf Reisfeldern oder beim Bau neuer Boote. Frauen hingegen saßen auf den Stufen vor ihren kleinen Häusern, die hinunter zum Wasser führten und wuschen ihre Wäsche.
Na, Lust bekommen auf Kerala? Nichtseinfacher ;) – im Moment befinde ich mich auf dem Rückflug nach Bangalore (man kann also auch hinfliegen:)). Nach einer sehr erholsamen Nacht, ‚Käpten Helga’s’ Einfahrt in den Heimathaven (ein kleiner Anlegeplatz vor einer Fischerhütte eines Seitenkanals),
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dem erneuten Besuch Fort Cochin’s mit erfolgreichem Besuch des ‚Dutch Palace’, einem Sapziergang auf der Promenade des Forts am Meer und außerordentlichem guten Essen auf der Dachterasse mit Blick auf den verregneten Ocean (der Monsun ist hier nämlich in vollem Gange...hatten wir die ersten zwei Tage einigermaßen Glück, regnete es heute ab Mittag in einem durch). Dh. Die Tage hatten wir zwischen 80-100% Luftfeutigkeit, aber zurück zu meiner Werbung für Kerala: Monsun muss man schließlich auch mal erleben & Nebensession heißt !
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in diesem Fall 1/5 des normalen Preises für einen Hausboottrip. Für ca. 20 Euro p.Person (inclusive drei Mahlzeiten + Snacks, drei Serviceleuten + eben Übernachtung und Tour) ein einmaliges Abendteuer in den Backwater’n Kerala’s. Achso ja, neben meinem Steuermann, war ich noch Angler & kochen habe ich auch gelernt!
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