Montag, 5. Mai 2008

Mangalore nordwärts-Karnatakas Küste ist erkundet!

Resultat: Ein Leave day, 34Stden in Bus & Zug, unendlich viele neue Eindrücke, volle Speicherkarten, der erste Tequila in Indien, Strand, Sonne, Meer, Manipal und ein neuer Freund

Und jetzt erstmal zu Anfang;) – eine Woche ist es nun her, als ich nach spontanen Urlaubstag wieder in Bangalore eintrudelte! Frabend ging’s mit dem NachtBus los nach Mangalore, Sa+So Erkundung der Küste von Karnataka, Mo morgen wieder zurück!

Ein vollgepacktes Wochende, dass ich meiner Lieblingsredakteurin Tina zu verdanken habe! An dieser Stelle ein herzliches Merci beaucoup, fühl Dich herzlich gedrückt! :) Ohne sie, hätte ich nie Mithilesh kennenglernt, der ein wunderbarer Reisepartner war und mit dem man plaudern konnte bis zum Umfallen!
Es hatte mich also in aller Frühe nach Mangalore verschlagen, wo ich auch gleich in Empfang genommen wurde und weiter ging’s zu zweit nach Manipal (2Stunden entfernt, dh. er ist extra morgens um 5:30am aufgestanden um mich abzuholen, wie gesagt, über Gastfreundlichkeit kann man sich hier echt nicht beschweren...)! In Manipal habe ich dann durch Zufall erstmal die JungJournalisten live bei der Arbeit erleben drüfen – Aufnahmen im Tonstudio standen an, bevor es nach Malpe ging: einem kleinen Fischerörtchen, lebhaft aber doch verschlafen! Mit dem Böotchen ging’s zur St.Mary’s island. Abgesehen, dass Vasco da Gama vor 500 Jahren dort gelandet sein soll – was heißt abgesehen;), er ist ja der Entdecker des Seeweges nach Indien:) Er wusste anscheinend jedenfalls genau, auf welches Fleckchen Indien er seinen ersten Fuß setzte...eine kleine Insel im indischen Ozean und fast für mich alleine:) Wunderschön und Atemberaubend!
Beside this...keine Touris, bzw nur groups of locals inspecting the curious hexagonal basalt rock formations that jut out of sand!


Nach leckerem Fisch Masala gings wieder ab nach Manipal, wo dann eine nächtliche Unigeländebesichtigung auf mich wartet!




Manipal besteht nämlich eigentl nur aus Studenten;) – 12000 an der Zahl! Da konnte ich es mir auch nicht nehmen lassen, trotz meiner Müdigkeit in einer der 4 Disco’s vorbeizuschauen(Zufällig war diese gerade auch noch im 1.Stock des Hotels, indem Mithilesh wohnt und auch ich mir für die Nacht ein Zimmer gemietet hatte :) und das erste mal hier in Indien die Nacht durchtanzen(ok, bis 3am, aber das ist ja schonmal ein deutlicher Fortschritt)!

Sonntagmorgen machten wir uns auf zur Puja, also genau genommen zum Krishna Tempel in Udupi –
aus dem 13Jahrhundetr, umgeben von acht Klöstern. Für mich aber das erste Mal, dass ich morgens einen Tempel besucht habe und live bei den Puja’s(quasi dem Gebet und der Götteropferung) der Pilgern dabei war – Männer durften übrigens nur oben ohne;)

Nachdem ich dann mal wieder festgestellt habe, dass man sich hier echt nicht auf die Züge verlassen darf, hatten wir es anschließend mit 2stündiger Verspätung geschaft und das nächste Ziel erreicht Gokarna!!! – Schon sehr nahe an Goa gelegen...und eines der Beachparadiese Karnataka’s! Dank der Nebensession konnte man die Urlauber an beiden Händen abzählen und Dank dessen fanden wir auch in diesem total verschlafenen Nestchen ein altes aber sehr fürsorgliches Hausmütterchen, bei der wir uns gleich untermieteten.
Obwohl der Strand direkt vor der Haustür lag, wollten wir doch gerne den Om-beach discovern. (apropo...syr für meine Englischen Einwürfe; mit Erschrecken habe ich eben wieder festgestellt, dass ich einfach auf englisch gedacht hatte und es niederschrieb...Ich wäre wohl eigentl die erste, die die Übernahme und Einbindung englischer Wörter in die deutsche Sprache strickt vermeiden und bekämpfen würde – aber ich hoffe in dieser Lage verzeiht Ihr es mir...*hundeblick* ;) ) Mithilesh hatte also von seinen Freunden den Tip bekommen sich auf zum Om-strand zu machen. Da ich ein bissche Bewegung wollte, fing ich also an Ihn die Berge hoch und runter zu scheuchen:)! Die beschrieben halbe Stunde war allerdings durch Abkommen vom Wege und nachfolgendes Klettern auf den Felsen, etc nicht einzuhalten, aber nachdem wir schließlich den Weg zum Kudle-Strand gefunden hatten, mich meine Pfadsuche über zwei weitere Berge geführt hatte, waren wir schließlich noch vor Sonnenuntergang am Ziel gelandet...
Da vergess’ ich auch gerne, die Busfahrt am nächsten Tag und meine durch AC hervorgerufene Erkältung! – Neben dem Austausch mit einem nahezu gleichaltrigen Inder, Schweißausbrüchen in dieser Schwüle noch und nöcher, Ananas fritté, unglaublicher Landschaft, hänge ich nahezu gerne rum ohne ein Wort sprechen zu können;)

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Achherjee Helga!
Das macht alles wirklich so totale Lust Indien zu entdecken. Sowohl die unberührte Natur mit ihren einsamen Ecken, als auch das pralle Leben am Tag wie in der Nacht!
Lass es dir weiterhin gut gehen, und genieß die Zeit :-)

Liebe Grüße
Lukas