Donnerstag, 28. Februar 2008

Wieso immer ich:)

Das gehört jetzt wohl eindeutig unter die Rubrik....wieso MUSS MIR das immer passieren? Einfach zu tollpatschig;) zu verplant;) Zufall???
Wir wollen’s ja nicht übertreiben, ABER...
Gestern nachmittag beim Shoppen für’s Guesthouse hielten wir bei einem Straßenshop an. Von Ferne hatten die eigentl ganz nette kleine Tisschen. Ich bin auf alle Fälle vom Roller runter, hin und hab mal nach den Preisen gefragt. Natuerlich waren die mal wieder viel zu überteuert...quasi Ausländeraufschlag. Irgendwie hats an meinem Fuß gejuckt! Ok, aber irgendwie wurde es immer mehr...irgendwann hat mich der Händler dann darauf aufmerksam gemacht, dass ich mitten in einem Ameisenhaufen stand und diese kleinen Insekten haben sich einen Spaß drauß gemacht, mein Bein zu erobern....AAAHHHH...
Das Gelächter war natürlich groß...Schadenfreude ist doch die beste Freude, oder?? :(

Hard Rock Café

(geschrieben am 24.02.08)

Abends ging es dann weiter ins Hard Rock Café: Das neuste und populärste Bistro in Bengaluru. Es ist schon sehr verwunderlich und auch beschämend. Hier trennt sich die indische Welt. Sieht man draußen Frauen in Saris, ist es nicht unüblich drinnen indische Frauen im Minirock zu sehen. Stehen draußen die Bettler, befindet sich innen alles ab oberer Mittelklasse aufwärts. Was sind schon 10 Euro für drei Bier und ein paar Snacks?!? Günstig davongekommen...


Tja...nicht so hier in Indien: Bangalore als moderne, aufstrebende Stadt, die seit einigen wenigen Jahren auch eine Bar- und Ausgehkultur entwickelt hat! Cocktails and Bier sind available (auch wenn um halb zwölf Sperrstunde ist  - es kommt wirklich Punkt zwölf die Polizei und will Geld von den Betreibern...während die Barkeeper die Gäste mit Mühe rausscheuchen) in einigen Bistro’s & Bars. Das Publikum besteht aus jungen, aufstrebenden Indern ab 25Jahren, die das „Nachtleben“ genießen und vereinzelten Ausländern für die zehn Euro für einen Abend eben günstig sind und die ausgehen nun mal gewohnt sind. Fast von einem Zehntel „Günstig“, dh. Unter einem US-Dollar pro Tag lebten 2004/2005 circa 300 Millionen Inder, das sind immerhin 27, 8 Prozent der Gesamtbewvölkerung Indiens und ein gutes Drittel der weltweit Armen überhaupt (Quelle: bpb: Informationen zur politischen Bildung 296)!!! Günstig, oder?

Bang...

(geschrieben am 23.02.08)

Nach einer Recht konfusen Woche – viele neue Aufgaben, deren Prioritäten sich während der Woche immer wieder verschoben habe...hatte ich es doch geschafft, dass Trainingscenter, bzw Guesthouse soweit herzurichten (shopping auf Firmenkosten ist schon ne tolle Sache ), dass der erste Gast Fr abend „einziehen“ konnte!
Ein Deutscher, der nun das regionale Büro in Chennai leiten wird. Dementsprechend hatte Wiebke sich ein Programm ausgedacht um ihm ein bisschen die Stadt zu zeigen...
- bekannt für seine vielfältige internationale Küche ging’s erstmal Sa morgen schön europäisch brunchen
- eine kleine Rundtour auf dem Scooter folgte - Vidhana Soudha(Regierungsgebäude), City market, da der Iskon Tempel leider geschlossen hatte, entschieden wir uns für einen Trip in die Vororte Bang’s – Resultat, dieser Spontanität: SONNENBRAND! – der Kommentar: Knallrot auf der einen, Weiß auf der anderen Seite, wenn man Dich von hinten betrachtet - suppiiii

Samstag, 23. Februar 2008

SOS

AAAAAAAHHHHHHH...................

Es sind immer noch drrrreeeeiiiiii Stunden - bis Feierabend!
Samstag?!? Ist Ihr die Sonne zu Kopf gestiegen? Leider NEIN! Seit heut morgen um neun sitzte ich hier wieder mal im Buero...
Warum? - Der letzte Sa im Monat ist immer Arbeitstag, damit hier auch alle auf Ihre 42 Stden kommen. Ich habe 38,5, aber was macht man nicht alles - es gibt ja auch nichts schoeneres! ;)

Ich will hier raus, draussen ist ein wunderschoener Tag....AAAAHHHHHH
Wer holt mich hier raus?

Donnerstag, 21. Februar 2008

Rural India

(geschrieben am 16.02.08)

Abgelegene Lage...33km entfernt von Mysore. Habt ihr eifrig meiner Berichterstattung gefolgt ;), wisst Ihr, dass das nich mal eben nen Katzensprung ist!
Mit dem Bus sind wir erstmal nach Bannur: Kleines/mittelgroßes Dorf mit Markt-/Busplatz. Ich weiß immer noch nicht, ob uns die Dorfbewohner nicht doch über den Tisch gezogen haben....angekommen fragten wir gleich nach dem Bus zu Somnathpur: gibt es, ja, ein Privatbus, um elf. Während sich die Taxifahrer uns in Scharen angeboten haben, haben wir die verbleibende Zeit genutzt uns mal umzuschauen...HIHI, gegenseitiges Beobachten nennt man das wohl;), Kaum hatte ich die Kamera gezückt, standen auch schon die ersten Kinder da und drängten sich mir als Motiv auf. Die einen vorsichtiger, die anderen spitzbübiger, wollten sie sich doch alle auf dem Display meine Kamera sehen...der Bus „kam“ übrigens nicht und wir mussten ein Taxi nehmen;)

"Indian alarm..."

(geschrieben am 17.02.08)

Wie Euch vllt aufgefallen ist, trugen einiger dieser Kids Kappen mit Aufrufen zu Polio-Schutzimpfungen.

"Indian alarm at new polio cases

By Geeta Pandey
BBC News, Delhi Officials in India say they are worried over the growing number of polio cases in the country. They say 119 new cases have been reported in the past month, taking the total number of infections to 416. The disease, which attacks children under five years, affects the nervous system and can result in paralysis.
With almost one-third of the total 1,449 cases in the world, India is seen as a big stumbling block in the struggle against polio.
Particularly dismal has been the case of the northern state of Uttar Pradesh where 358 polio cases have been recorded.
Spreading virus
(...) Experts say the spread of the virus is dependent on three factors - lack of nutrition, environmental causes and poor hygiene and sanitation.
Concerned
They say almost all the cases have been reported from areas where sanitation is an issue and most of the children belong to poor families unable to give them a nutritious diet. In the developed countries, a child needs three doses for immunisation. But in India, a child may need up to 10 doses, they say.
Officials have confirmed that one child in Delhi has contracted the virus despite being given nine shots of the vaccine.
(...)Last year, only 66 cases of polio were recorded in India and officials say the current numbers are giving them sleepless nights. A huge pulse polio campaign is being launched in November and officials say they hope the virus will be contained soon. Although polio has no cure, it is easily preventable through vaccine.
Before 1988, when the World Health Organisation (WHO) launched a global anti-polio campaign, there were more than 350,000 cases worldwide. Today the disease has been eradicated in much of the world but is still found in some countries. (...)
India's failure to contain the virus has caused serious concern to the World Health Organisation in Geneva. It has written to India's health minister, seeking a meeting with him." - BBC News, 25.10.2006

Polio Data* as of Week 07, 2008 (18 February 2008) India

Total Polio Cases 2008 59
Total Polio Cases 2007 863
Total Polio Cases 2006 676
Total Polio Cases 2005 66
Total Polio Cases 2004 134
Most recent Wild Polio case ONSET 19 Jan 2008
Location of most recent case(s) District Katihar (P3), Bihar
(http://www.searo.who.int/EN/Section1226.asp)

Wird hier ganz knapp erklärt,wie wichtig Hygiene ist, erzählte mir eine Ärztin, dass dies eines der Hauptprobleme sei. Indien spende sein Geld für Impfstoffe, etc aber für dauerhafte Veränderungen, wie eben sanitäre Infrastruktur, seien die Geldmittel im Vergleich schwindend gering.:(

Na dann, Herzlich Willkommen im "International Year of Sanitation 2008"

P.s.: Traurig, aber Wahr - Zum Lachen, wenn's nicht zum heulen waere...
http://www.time.com/time/health/article/0,8599,1540477,00.html

Sonntag, 17. Februar 2008

Wieder ein Weekendtrip:)

(geschrieben am 11.02.08)

Ort: Mysore, 950.000 Einwohner
Personen: Marianne & me
Datum: 09-10.Feb’08


„It’s not difficult to divine Mysore’s charismatic appeal. The historic seat of the Wodeyar maharajas is easy to get around...a place that rewards a slower pace.” – Lonely planet sollte mal wieder Recht behalten;). Quasi zu Fuß konnten wir Mysore bis in die letzten Ecken erkunden. Nach Besuch des Maharaja’s Palace



Ging’s gleich weiter zum Devaraja Market!
Bunt, charmant, chaotisch & verrückt – Indian live. Kaum zwei Schritte gegangen, ertönt einem schon das erste Mam, Madame, best kukum, best price, best bananas, best... entgegen – „one of Indians most colourful and livley bazaars!“ Ganz Recht!
At Chamundi Hill lif die Sache schon etwas in ruhigeren Bahnen...nach wunderbarar Aussicht, hat es auf dem Weg die tausend Pilgerstufen abwärts (gepilgert wird allerdings in entgegensetzlicher Richtung) ein Brahmane geschafft mir, in einem einzigen mini Moment des Zögerns, einen roten Punkt auf die Stirn zu dapsen - zack, zack ging das, die wissen auch, wie sie Ihr Geschäft machen...
Unvergleichbar zu den Templen, am Tag zuvor (im Palace und auf Chamundi Hill) war Somnathpur. Ein wirkliches Highlight dieses zweitägigen Trips: Der Keshava Tempel (Gebaut 1268, im Stil der Hoysala Architechtur) - sehr beeindruckend und aufgrund der abgelegenen Lage auch nicht sehr überfüllt.

Dienstag, 12. Februar 2008

Was weiße Haut bewirkt!!!

(geschrieben am 06.02.08)

1.) Heute habe ich zb meinen Monatsbericht geschrieben und unter Lessons Learnd auch einen Absatz über die Lücke zwischen arm und reich geschrieben. Inder wachsen damit auf, ich mit meiner weißen Haut ziehe Bettler magisch an. Es ist nicht leicht, wenn Kinder hinter einem her laufen, die Hand ergreifen und mit Kulleraugen anschauen. Das Problem ist, dass man einfach nicht weiß, wer dahinter steckt, sei es bei Kindern oder auch Erwachsenen. Es muss hier richtige Mafien geben und es kommt auch oft vor, dass Tagesmütter, die Kinder einfach zum Betteln mitnehmen um mehr zu bekommen, bzw die Frauen die Kinder untereinander einfach tauschen.

2.)Sa vor ner Woche war ich bei einem Friseur, eigentl schon relativ modern, denn es war immerhin ein Friseur, wo Frauen, wie auch Männer hingehen konnten. Als ich hereinkam, kam gleich der Chef und hat mich bedient, ich war irgendwie auch die einzige, die einen Kaffe angeboten bekommen hat (was ich erst später bemerkt habe) und beim Gehen, war es mir irgendwie schon peinlich als einer der Mitarbeiter mich hinausbegleitet hat und überall Licht angemacht hat!

3.) Auf der Straße wird immer viel gestarrt, egal, was man für Kleidung trägt (ob eher westlich oder mit Kurta(Tunika bis zu den Knien, außer Sari, die traditionelle Kleidung), obwohl die Städter hier eigentl an Ausländer gewöhnt sind. In Bekleidungshops(außer Kaufhäusern und einigen, aber wenigen) wird man meistens als Kunde von vorne bis hinten bedient.

4.) Nicht nur, dass einem auf der Strasse immer aus den Geschäften zugerufen wird, ob man nich was kaufen möchte - da wäre auch noch das Handeln. Inder handeln, was das Zeug hält; um jeden einzelnen Rupie! Schön und gut, kennt man die Preise. Doch woher soll ich die denn bitte kennen? Einige Obstsorten mögen ja gehen, doch es handelt sich ja nicht nur um die Obststände, es geht auch um Hotelzimmer, Kleidung, eigentl alles sobald man in nen kleineren Shop kommt...

Out of Bangalore

Am Wochenende stehen Tagesausflüge hoch im Kurs. Raus aus der Stadt – Natur, frische Luft und rural India!

Drei Uhr morgens ging’s letzten Sonntag ab nach Coorg (Koduga-falls Euch das mehr sagen sollte) – da kommt nämlich der Kaffee her, den Ihr trinkt:). Tatsächlich war, sollte er aus Indien kommen und irgendwas mit den Nestlé-Konzern gemeinsam haben, bin ich daruf rum getrampelt;)





Das war auf Rohan’s Estate!




Nachdem wir auf dem Hinweg durch ein Nationalpark gefahren (Strasse ging mittendurch) und ich meine ersten Elefanten in freier Natur gesehen habe & Arbeitselefanten die Baumstämme tranportiert haben, hat er uns dort seine Familienplantagen gezeigt und alles schön erklärt + wir haben bei ihm zu Hause Mittaggegessen.
Es gab traditionelles Schweinecurry & allerhand mehr! Einheimische Führer sind echt die Besten!!! Kugelrund, damit wir auch ja an der Oberfläche bleiben;), ging es weiter zu dem Wasserfall! Am Fuße lag ein tibetisches Kloster (einiger Tibeter sind in diese Region geflohen) – sehr idyllisch. Nach Klettern im 80Grad Winkel ueber sandige Böden, gut dass da Bäume dementsprechend Wurzeln waren;), waren wir oben angekommen - die einzigen!


















Über Bannerghatta habe ich mich ja schon zur genuege ausgelassen;). Nandi Hills ist da schon mehr nenneswert. Auf einmal erhoben sich Berge in dem sonst eher flachen Land. Kahl auf der einen, bewachsen auf der anderen Seite!


Oben ein – surprise, surprise – NANDI! Nach einigen erklimmten Stufen ein Hochplateau, eine Tempelanlage und eine herrliche Aussicht!














Klick, klick

(geschrieben am 05.02.08)

Yeaphhhiiii, yeaaaahhhhhh!!! – Bilder, olé, olé!

Oder auch Ahoi, Ahoi, Ahoi!!! - Is ja nunmal grade Fasching:)

Endlich geschafft!!! Habe ich es nun auf Grund meiner fabelhaften und mega rasanten Internetverbindungen auch geschafft endlich nicht nur Text zu posten, sondern nun koennt Ihr auch gucken...mal schauen, ob's Bild Niveau erreicht;)

Auf alle Faelle ein paar Eindruecke fuer das Sehorgan!!!

Mittwoch, 6. Februar 2008

Zusamenstoß der Mentalitäten

Kulturen sind unterschiedlich, daher Sitten, Moral und Werte verschieden! Es heißt nicht umsonst westlicher und oestlicher Kulturkreis, Nord- oder Suedgrenze! Mentalitäten sind verschieden Akzeptanz und Toleranz hoch im Kurs. Klichés haben einen wahren Kern.

Fühle ich mich hier wohl, ist es nicht immer leicht sofort auf diese Werte einzugehen. Toleranz und Offenheit ist keine Frage, Umstellung oft sehr schwieriger. An gewisse Dinge muss man sich gewöhnen und würde ich es nicht wollen, wäre ich hier fehl am Platze.



Manchmal ist das ganz einfach:
- ich schaue mittlerweile erst nach rechts und dann nach links, wenn ich die Straße betrete
- Essen mit Händen ist kein Problem mehr
- Mit kaltem Wasser und Stromausfällen habe ich mich arrangiert
- Sich etwas geziehmter zu kleiden war von Anfang an kein Problem (die Kurta kam erst spaeter - mit Leggings trägt man sie hier nicht:, aber zu Pluderhosen konnte mich noch keiner überreden;)- my style

Manchmal jedoch ist es nicht so leicht:


- Geruch der Plastiktüten und des Müll, der am Straßenrand verbrannt wird (abgesehen vom ökologischen Gesichtspunkt) verpesten die Luft
- Die Indische Mentalität kollidiert ganz schnell mit der Deutschen, wenn es um's zeitliche geht
- Handeln und die Basis zu finden sich nicht übers Ohr hauen zu lassen
- Bettelnde Kinder, die hinter einem her laufen, die Hand ergreifen und einen Rupie haben wollen

Samstag, 2. Februar 2008

Chilling

(geschrieben am 30.01.08)

Gemütlichkeit ist an sich keine schlechte Sache! Warum Sachen nicht relaxt angehen, sich ordentlich Zeit nehmen, um sich Gedanken darüber zu machen und dann strickt durchziehen. Für gewisse Dinge braucht man eben seine Zeit und warum sich so stressen, dass man „sein Leben“ nicht mehr geniessen kann? Auch wenn sich der Altersdurchschnitt in den letzten Jahrzehnten rapide erhöht hat – man also „mehr“ Zeit hat sein Leben zu geniessen! Chillen unter Jugendlichen ist weit verbreitet, wer möchte auch schon gerne mit 25 graue Haare haben, Migräne oder stressbedingte also psychologisch verursachte Rückenbeschwerden oder sogar Schlaganfaelle bekommen?
Ob sich die Inder über diese Auswirkungen wirklich Gedanken gemacht haben – ich weiss es nicht! Sicher ist aber, dass sie ersteres umso genauer nehmen...
Ihr glaubt nicht, wie ätzend DAS ist!!! Gehöre ich auch zu denen, die gerne mal „chillen und abhängen“, sich Zeit nehmen und jede Minute bis zur letzten Auskosten, quasi alles auf den letzten Drücker machen ;), ist es dann aber auch wirklich da!
Gemütlichkeit hat eben NICHTS mit Langsamkeit zu tun, denn Langsamkeit is even worse. HIER wird Gemütlichkeit mit Langsamkeit GLEICH gesetzt, dh. Es wird sich Zeit genommen fuer jedes kleine noch so mininano Detail:
-1. INTERNET – heute habe ich alleine 5 min gebraucht um meinen Emailaccount zu öffnen. Im Buero schrie ich die ganze Zeit schon AAAAHHHHHH...... und auch im Internetcafé habe ich mehr Zeit damit verbracht mich einzuloggen, als Emails zu schrieben
-Wollte mir die Schneiderin nicht unbedingt meine Kurta schon einen Tag später wiedergeben und ich sagte „Nein, erst Mittwoch“ (dh. Sie hatte drei Tage Zeit) – ist es heute immer noch nicht fertig
- für 20km Mofa / Motorrad/ Auto braucht man hier im Durchschnitt 1 Stunde; das auch nur, wenn kein „größerer“ Stau ist!
- um 10Uhr zur field visit losfahren, heißt, da erst noch Kaffee getrunken werden muss, um 10:45 treffen
- eine Quittung haben zu wollen, heißt, warten, bis der Quittungsblock hervorgeholt wurde, alles geordnet und schließlich fein säuberlich geschrieben wurde....nicht zu vergessen die Kunst, diesen Zettel vom Block zu lösen
- Strom: 5-10 mal unter der Woche kommt es vor, dass der Strom weg ist, das heißt dann aber auch gleich mal mind. Ne halbe Stunde - in anderen Stadtviertel passiert das och häufiger und dann leich bis zu sechs Stunden...
Schön und gut die Zeit auch im Alltag zu geniessen, die Ruhe zu haben gewisse Dinge lockerer und nicht so steiff und penibel zu sehen, wie wir es in Deutschland tun...ABER auch unsere Tage sind gezählt und der Stein der Weisen liegt noch (Gott sei Dank!) begraben!!!