Einen Trip outside der Stadt. Klar, immer wieder gerne! Nachdem uns Sa abend Roland zum Pasta!!! essen eingeladen hatte, stand die Idee fest: Besuch des Bannerghatta national parks!
„Relativ schnell“ erreicht,
hatten wir uns dann auch entschieden eine Safari mitzumachen. 11,330-hectare großes Parkgebiet mit 34 Tigern (davon 2 weißen) + 11 Löwen – wer will da schon laufen;). Resultat: Ja, ich habe einen weißen Tiger, jede Menge Tiger, einen Löwen und Geparden „in natura“ gesehen, dh. Eingezwängt in Käfige, wo die armen Tiere Platz genug hatten ihre täglichen Runden zu drehen, um aber immer dabei bewundert werden zu können. Bewundert habe ich, dass sie nicht völlig ausgerastet sind bei den ganzen miau-Rufen,dem tze..tze..tze..schau doch mal hier in die Kamera, oder dem Gefauche der National Park Touris.
Aber diese Tiere taten einfach Leid...da vergeht einem die anfängliche Euphorie und die Freude schnell.
Was ich umso lustiger fand: People watching - Kaum hatte jemand einen Tiger gesehen, sprangen alle auf, drängten sich auf die jeweilige Busseite, starrten aus dem Fenster, ob auch ja keine Atrappe zu sehen war, riefen, miauten, pfiffen und knipsten wie die Verrückten –
was für schöne Studien man da doch durchführen könnte;).
Konnten diese Tiger wohl noch einigermaßen in ihrer natürlichen Umgebung leben, sah das im Zoo nebenan leider ganz anders aus. Vllt könnte man das mit unseren Zoos vor 20-30 Jahren in Deutschland vergleichen...viel zu kleine Käfige, keine annähernde natürliche Umgebung und .... ja genau die Besucher: die meisten hatten wohl echt ihren Spaß. Ist es nicht auch lustig Steine, etc in die Gehäge zu schmeissen und auf die Reaktion der Tiere zu warten??? Einfach tierisch lustig...für die Städter, die mal einen Tag im Grünen verbringen möchten und mal was anderes aus Ratten, Hunden und Kühen sehen wollen – Massenabfertigung wie im Bilderbuch!

